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Waldsanatorium Perchtoldsdorf
Spacecurl Waldsanatorium Perchtoldsdorf

Geschichte

Waldsanatorium Perchtoldsdorf

Der Ort Perchtoldsdorf hat eine wechselvolle Geschichte aufzuweisen.
Erstmals wird der Name Perchtoldsdorf 1140 urkundlich erwähnt. Die Besiedlung befand sich rund um die Burg am heutigen Marktplatz. Auf dieser Burg  waren zur Zeit der Babenberger die einflussreichen Herren von Perchtoldsdorf.

Von wem der Name genau abstammt, ist historisch nicht belegt. Im Jahr 1286 gingen die Herrschaftsrechte an die Habsburger über. Sie nutzten die Burg Perchtoldsdorf unter anderem als Witwensitz. 1400 erhielt der Ort das Marktrecht. Während der Türkenbelagerung 1529 wurde der Ort verwüstet, doch die Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich im starken Wehrturm in Sicherheit bringen. 1683 gelang ihnen dies nicht und die gesamte Bevölkerung wurde ermordet oder vertrieben. Die Burg wird heute nach einer aufwändigen Renovierung als Veranstaltungsort genutzt.

Ab der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Perchtoldsdorf zu einem beliebten Sommerfrische- und Fremdenverkehrsziel. Der weltbekannte Anatom und Wahl-Perchtoldsdorfer Prof. Joseph Hyrtl (1810-1894) stellte einmal fest, dass Perchtoldsdorf mit seiner Lage in den Föhrenbergen das gesündeste Klima in Niederösterreich aufweise und daher als „niederösterreichisches Meran“ zu gelten habe.

Ab dem Jahre 1949 betrieb die Wiener Gebietskrankenkasse im Gebäudekomplex des Waldsanatoriums das „Rekonvaleszentenheim Perchtoldsdorf“. Nach dem Kauf von den Erben Dr. Mauthners wurde der Hoffmann-Schüler Prof. Carl Witzmann (1883-1952) mit der Renovierung und Umgestaltung nach den Devastierungen durch die Rote Armee betraut. 1990 legte die Gebietskrankenkasse den Betrieb des Rekonvalenszentenheims still. 2010 eröffnet die traditionsreiche Heilstätte unter ihrem angestammten Namen „Waldsanatorium“ als Reha-Klinik für orthopädische Erkrankungen nach Renovierung und großzügiger Erweiterung wieder ihre Pforten.

Seit Juni 2017 ist das Rehabilitationszentrum Teil der SeneCura Gruppe und wird unter der Marke OptimaMed weitergeführt.